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Der Kajak stammt von den Eskimos, die das geschlossene Boot zum Jagen benutzen. Bis auf die Sitzluke ist das Boot zugebaut und wird sitzend mit einem Doppelpaddel gefahren. Kajaks steuert der Fahrer mit den Füßen über ein Flossensteuer, das sich unter dem Achterschiff befindet, oder in einigen Wanderbooten und allen Abfahrtsbooten (Wildwasser) durch eine leichte Gewichtsverlagerung des Körpers.

Bei den Bootstypen gibt es zunächst das Wanderboot, das breit und in normalen Situationen sehr schwer zu kentern ist. Das Abfahrtsboot wird meist auf Wildwasserstrecken genutzt. Es ist schmaler - und damit auch kippliger, aber auch höher als das Wanderboot, was im Falle einer Kenterung das Wiederaufrichten mit Hilfe einer Eskimorolle erleichtert.

Der schnellste Kajaktyp ist das Rennboot, ein sehr schmaler Bootstyp, der als Einer etwa 5,20 m lang, aber an der breitesten Stelle lediglich 0,51 m breit und um die 12 kg schwer ist (Ausnahme Marathonrennboote, die noch leichter sein dürfen). Das Rennboot gibt es ebenso wie das Wanderboot als Zweier und ausschließlich das Rennboot gibt es auch als Vierer mit einer Länge von mindestens 11 m. Die Materialien sind meistens Kunststoff oder Kohlefaser, aber es gibt auch Rennboote aus Holz – was sich aber im Preis empfindlich niederschlägt – allerdings haben Holzkajaks im Allgemeinen eine längere Lebensdauer.

 

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Der Canadier ist ein ursprünglich von den Indianern genutztes Boot. Als Wettkampfboot (Einer, Zweier oder wie auf dem Foto Siebender) ist es weitgehend offen. Steuereinrichtungen oder Vorrichtungen, die den Kurs des Wettkampfbootes beeinflussen, sind nicht erlaubt. Gesteuert wird durch Gewichtsverlagerung oder im Siebener einem Steuermann, der allerdings auch mitpaddeln darf. Der Canadier wird halbkniend mit einem Stechpaddel gefahren.